
Habe d' Ehre, liebe GIS-Camper,
mit diesem traditionellen Gruß der Oberpfalz, der unter dem Kürzel "dere" auch Eingang in die SMS-Sprache gefunden hat, begrüße ich Sie recht herzlich auf den Seiten der GIS-Kultveranstaltung.
Heuer findet das GIS-Camp zum 7. Male in Flossenbürg statt. Nomen est Omen, in diesem Jahr warten fünf wissenschaftliche Betreuer und der Campleiter auf zahlreiche Studierende aus nah und fern, dem In- und Ausland. Für das Salz in der Suppe sorgen einige Quereinsteiger aus Anwendungsdisziplinen von Geoinformationssystemen. Auch an anderer Stelle hat sich das GIS-Camp herumgesprochen. Allen Beitragenden, Mithelfenden und Unterstützenden aber auch nicht zuletzt den Teilnehmern dafür ein herzliches Dankeschön.
Bereits weit über 200 Studierende haben in den vergangenen Jahren an dieser Hochschul- und Bundesland-übergreifenden Lehrveranstaltung teilgenommen. In diesem Jahr sind zum vierten Mal Master-Studierende in erheblicher Anzahl dabei, davon etliche, die nach ihrer Teilnahme im Bachelor-Studiengang nun im Master Führungsaufgaben übernehmen werden. Auch aus Salzburg und von anderen Hochschulen und Universitäten haben sich Teilnehmer bereits angemeldet und sind herzlich willkommen.
Vom GIS-Camp gingen bislang in jedem Jahr wichtige Impulse aus. Zu Anfang standen Projekte mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, wozu einige wegweisende Arbeiten beigetragen wurden. Beim Dauerthema Kommunale GIS konnten die Daten an das Landratsamt Neustadt zum Thema Abwasser und Abwasser übergeben werden. In den letzten Jahren war einer der Schwerpunkte der Umgang mit dem Thema Demographischer Wandel - auch heuer wieder eines der Arbeitsthemen. Weitere Themen des Jahres 2010 sind OpenStreetMap, KommunalGIS-Wasserleitungen und der Abschluss des Themas Baumkataster sowie die Dorferneuerung Pullenreuth.
In diesem Jahr erhalten wir erhebliche Unterstützung durch interne & externe Kräfte. Markus Schaffert von der TU Darmstadt ist bereits zum 4 Male dabei und Uwe Pietzsch von K2-Geovision ergänzt das Leitungsteam seit 2008. Neu im Boot als Betreuer sind Thomas Weichert und Martin Becker, beide schon "alte Hasen" und mehrfache Teilnehmer als Studierende (2004, 2005, 2008, 2009), sowie mit Michael Müller, Frank Benndorf und Dennis Straten weitere Mitarbeiter der HSA, die bereits über Teilnehmererfahrungen aus den Camps von 2005, 2008 und 2009 verfügen. Auch Roland Scholz, Geschäftsführer des Instituts AGIRA ist wieder mit von der Partie. Die aus den vorhergehenden Camps (2004-2008) bekannte Frau Wohland wird uns auch in diesem Jahr aus Dessau unterstützen.
Insbesondere sei aber auch die Unterstützung durch die HS Anhalt (FH) mit dem Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation und der Wertschätzung des Camps durch Dekan, Prodekan sowie den Institutsdirektor des Instituts für Geoinformation und Vermessung Dessau genannt, ohne deren bereitwillige Investition in das GIS-Camp der günstige Teilnehmerbetrag nicht möglich wäre und nicht zuletzt die Gemeinde Flossenbürg, die uns wie immer massiv unter die Arme greift.
